Am 31.03 ist der World Back Up Day!

Am 31.03 ist der World Back up Day. Zeit um über die Sicherung unserer so wichtigen digitalen Inhalte zu sprechen! Und was wichtig ist, liegt stets im Auge des Betrachters.

Es können die Rechnungen aus den zahlreichen online Shops sein, die Bewerbungsunterlagen, Steuererklärungen oder die Bilder und Videos der Kinder. Es kann aber auch Unternehmer treffen. Dann kann das fehlende Back Up richtig teuer werden!

Kein Back up vorhanden? Jeder zweite Nutzer lernte das Problem bereits kennen!

Mit dem Einzug von Smartphone und Tablet in den Alltag wird eine durchdachte Back Up Strategie nicht einfacher. Wie sichere ich regelmäßig Daten meiner Geräte in Kombination mit einer maximalen Bequemlichkeit? Diese Frage ist gar nicht so einfach zu beantworten, wenn man den Zahlen vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik glaubt. Dort sichern nämlich nur 29% ihr Smartphone täglich. Mehr als zwei Drittel der Nutzer müssten mit veralteten Back Ups auskommen, falls das Gerät abhanden kommen oder den Dienst verweigert. Die Top 4 Gründe, warum man nicht meh auf seine Daten/Datensicherung zugreifen kann sind übrigens folgende:

  • Technischer Defekt/ Hardware Ausfall (33%)
  • Schadsoftware und Viren (13%)
  • Zufälliger Schaden z.B. zerbrochenes Display (18%)
  • Defekte Datensicherung (13%)

Doch die Umfrage vom BSI zeigt auch das ganze 24% nie ein Back up anfertigen. Im Desktop Bereich sieht die Zahl noch schlechter aus. Dort sind es mit 18% noch 6% weniger als bei den kleinen Begleitern. Eine funktionierende Sicherung gehört dabei zu den besten Sicherheitsmenchanismen und gehört zu jeder Empfehlung im Bereich der Prävention. Egal ob bei groß oder klein.

Die Datensicherung lässt sich beliebig steigern. Hauptsache sie ist vorhanden!

Hauptsache man hat ein (funktionierendes) Back up! Der GitLab Fall aus letztem Jahr zeigt, dass auch fünf Back up Strategien nicht gut sein müssen. Dort hat nämlich keine gut und schnell funktioniert. Grundsätzlich gibt es drei Möglichkeiten Back Ups anzufertigen:

  • Die Sicherung auf der eigenen Festplatte Daten werden auf der gleichen Festplatte gesichert. Die schlechteste Möglichkeit eine Sicherung durchzuführen. Hilft bei der Wiederherstellung einzelner Dateien. Bei einem Verlust des Gerätes oder der Verschlüsselung der Daten durch Ransomware ist das Back Up nutzlos.
  • Eine Back up auf externen Medien Die Daten sind unter der eigenen Kontrolle. Gegen die meisten Szenarien hilft diese Variante der Datensicherung. Verschlüsselungstrojaner oder Diebstahl? Kein Problem. Externe Festplatte gezückt und Daten neu aufgespielt. Bei einem Brand stehen die Karten jedoch schlecht, wenn Gerät und Festplatte den Flammen zum Opfer fällt.
  • Eine Datensicherung in der Cloud Ein Cloud Speicher für Back Ups. Eine Festplatte ist nicht nötig. Dafür aber eine menge Vertrauen! Die Daten werden über das Internet auf den Servern des Anbieters gespeichert. Das meist kostenfreie Angebot mit begrenztem Speicherplatz macht das anschließen von zusätzlicher Hardware überflüssig. Doch der oft jährlich zu entrichtende Preis, das große Vertrauen und die Ungewissheit, was mit den Daten genau passiert, schrecken ab.

Unsere Empfehlung bei der Anfertigung von Back Ups

Grundsätzlich sollte ein Back Up verschlüsselt werden. Das geht i.d.R. bei den On- und Offline Varianten. Der Diebstahl der Sicherung soll schließlich nicht dazu führen, dass die so wichtigen Dokumente in fremde Hände gelangen.

Außerdem empfehlen wir die Sicherung auf eigenen Festplatten. Im besten Fall jedoch nicht einfach, sondern mehrfach. Dabei sollten die Festplatten nie gemeinsam gelagert werden. So lässt sich auch die Wahrscheinlichkeit von einem Totalverlust der Daten auf ein Minimum reduzieren.

Weitere Quellen und Informationen

[1] Jeder Zweite von Datenverlust betroffen (bund.de) [2] Datensicherung (BSI-fuer-bürger.de)

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