The all new CEBIT – unser Fazit!

Die CEBIT 2018 war dieses Jahr eine ganz andere – und das, obwohl sie zum 24ten mal stattgefunden hat. Und auch dieses Jahr waren wir wieder dabei – und vieles anders war begrüßen wir! Das neue, jünger und frischere Konzept kam bei uns gut an und ebnet den Weg für ein mögliches Revival.

Zu teilen ging der mutige Schritt auf. Der zweite Schritt liegt jedoch bei anderen und dauert wohl noch etwas. Aber step-by-step!

Die CEBIT 2018 macht vieles neu!

Es war vor 15 Monaten eine ganz schöne Überraschung als die Verantwortlichen der CEBIT ihr neues Konzept vorgestellt haben. Im Rückblick zeigt sich nun, vieles war bis ins letzte Detail durchdacht. Angefangen bei der neuen Corporate Identity, dem neuen Rahmenprogramm und der Einbindung der Hauptsponsoren. Dabei hat die Verlegung des Zeitraumes in den Juni im Vorlauf der Messe für einiges an Diskussionen gesorgt. Schließlich ist es in einem Anzug ganz schön unbequem in der Hitze.

Doch eines wollten die Veranstalter, das andere nicht. Die Hitze ist willkommen, die Anzüge nicht. So drastisch haben die Veranstalter es natürlich nicht kommuniziert. Doch am Ende des Tages brauchte man kein Mathematiker zu sein, um festzustellen, dass die Sneakerdichte enorm gestiegen ist. Und diese Tatsache auch wesentlich besser ins neue Konzept passt. Das Publikum war bunt gemischt. Extreme inbegriffen!

Doch das war nicht alles. Das Abendprogramm war ab sofort nicht mehr durch Messepartys der Aussteller geprägt – nein. Für Entertainment haben nun die Messeveranstalter gesorgt – zum Leid der Messepartys. Die waren selten so wenig besucht wie dieses Jahr. Dafür waren die offiziellen Konzerte umso gefüllter. Am Dienstag war Mando Diao zu Gast und am Mittwoch kein geringerer als Jan Delay mit Team. Wie sich ein solches Konzert mit Digitalisierung verträgt? Keine Ahnung. Muss es aus unserer Sicht aber auch nicht. Platz für Spaß und Entertainment ist auch auf einem Business Festival. Dieser Kategorie wurde nämlich das „Centrum für Büroautomation und Informationstechnologie“ dieses Jahr zugeordnet.

Dennoch haben wir es auch dieses Jahr genutzt, auf den wenigen und kleineren Standpartys sehr gute Kontakte zu knüpfen. Im Umkehrschluss heißt es auch, dass eine geringere Besucherzahl zu mehr Zeit pro Person führt. Was früher ein 5 Minuten Pitch war, konnte dieses Jahr ausführlich, noch am Abend der Standpartys, diskutiert werden.

Umstrukturierung als Marathon und nicht als Sprint!

Diese Umstrukturierung kam natürlich nicht aus heiterem Himmel. Jeder, der mehr als einmal in den letzten Jahren auf der Messe war, konnte erkennen, dass diese eine immer unrelevantere Rolle im internationalen Vergleich spielt. Große Unternehmen stellen ihre Produkte woanders vor. Neue Technologien? Sie werden auf andere Messe angekündigt und vorgeführt. Abnehmende Besucherzahlen, wegbleibende Aussteller und kaum mehr greifbares für den Consumer. Aus diesem Grund wurde die Messe schon zur Fachmesse umgetauft. Ein Tropfen auf dem heißen Stein. Der gewünschte Effekt – steigende bzw. gleichbleibende Besucher- und Ausstellerzahlen – blieben aus.

Der radikale Cut in 2018 lässt jedoch hoffen, dass das Urgestein der deutschen Computermesse zu Festivals wie dem SWSX aufschließen kann. Das wünschen sich auch die Messeveranstalter. Doch in der Pflicht sind gewiss nicht nur die Veranstalter – das hat sich auch dieses Jahr gezeigt. Sobald man die Hallen der der Messe betreten hat, hat man sich in der Zeit zurückgeworfen gefühlt. Viele bekannte Firmen haben mit ihren üblichen Messeständen aufgetrumpft.

Auf der anderen Seite: Wer kauft sich schon einen neuen Messestand, für eine CEBIT, ohne zu wissen ob er diesen noch in 5 Jahren gebrauchen kann, wenn es die CEBIT eventuell nicht mehr gibt? Dieser Tenor klang stets mit. Die Verunsicherung über das Konzept, die angesprochene Zielgruppe und das Fortbestehen der Veranstaltung waren ständige Gesprächsthemen. Sobald diese jedoch beendet waren, konnte man zum üblichen Geschäft übergehen: Netzwerken!

Die XignSys GmbH auf dem Volkswagen Partnerstand der CEBIT 2018!

Wir wurden von der Volkswagen AG angesprochen, ob wir nicht einen Counter über die Laufzeit der CEBIT 2018 bei VW belegen wollen. Bei so einer Chance fackeln wir als Unternehmen nicht lang. Zugesagt, Teilnahme gesichert! Ein extra Plus war die Möglichkeit sich zweimal täglich, auf der Stand eigenen Bühne des Partnerstandes, in einem 5 Minuten Pitch vor zu stellen, mit anschließender QnA durch das Publikum.

Unser Entwickler Alex steht an unserem Counter am Volkswagen Stand und freut sich auf die zahlreichen Besucher!

Am Ende konnten wir so nicht nur jede Menge Kontakte knüpfen, wir haben auch zahlreiche andere Startups kennenlernen dürfen. Frische Startup Ideen bringen einen dabei nicht nur selbst immer wieder zum Staunen, in welchen Bereichen alles Probleme bestehen, die es zu lösen gilt. Auch wir erkennen im Gespräch immer wieder neue Einsatzszenarien für unsere Technologie. Allein schon wegen der Gespräche hat sich der Besuch gelohnt.

Leider hat auch das neue Konzept aus unserer Sicht Nachteile gehabt. Viele Vortragsslots und Forendiskussionen fielen aus oder haben dieses Jahr schlichtweg nicht stattgefunden. Waren wir die letzten Jahre noch regelmäßige Gäste auf dem Future Talk oder der Business Security Stage, mussten wir dieses Jahr darauf verzichten, da es die Bühnen schlichtweg nicht gab. Das Speakerprogramm war seitens der CEBIT jedoch breit aufgestellt. Am Auftaktabend hat die Chefin von IBM, der Wirtschaftsminister geredet – und Leona Lewis gesungen. Dass wir nicht als Keynote Speaker auf der Welcome Night eingeladen wurden, können wir aber verkraften.

Dafür hatten wir die Möglichkeit als eins von zwei Startups und dem Volkswagen Ideation:Hub auf der großen Hauptbühne des Volkswagen AG Hauptstandes zu Pitchen und im Anschluss noch in eine Frage- und Antwortrunde zu gehen.

Unser Vortrag beim open:talk! Eine Wahnsinnsbühne. Vielen Dank für die Zuschauer!

Wie auch von den Besuchern an unserem Stand, gab es vom Publikum konstruktive Fragen zu unserem Produkt XignQR und das positive Feedback, dass eine benutzerfreundliche und sichere Lösung, die es ermöglicht sich passwortlos mit einer Identität, sowohl im Web als auch im realen Leben, bspw. an Ladesäulen, zu authentifizieren längst überfällig ist.

Mein Vortrag auf der Volkswagen AG Bühne.

Die Frage, wann aus XignQR, dem B2B und B2B2C Produkt, ein öffentlich verfügbares B2C Produkt wird, lassen wir zum aktuellen Zeitpunkt noch unbeantwortet. Für sehr interessierte können wir aber jeder Zeit einen vollwertigen Testzugang freischalten. Einfach Kontakt aufnehmen und nachfragen.

Eine persönliche Erfolgsstory!

Beenden wollen wir die neue CeBIT 2018 mit einer persönlichen Erfolgsgeschichte. Es schließt sich der Kreis.

Es war auf der CeBIT 2016, als die XignSys GmbH noch in Gründung war, als wir in einem 1 stündigen Expertenvortrag, im IT-Security Forum, über moderne Authentifikationssysteme referiert haben und ein Volkswagen Mitarbeiter aus dem Bereich IT-Security, mit der Zuständigkeit für PKI-Karten, im Publikum saß.

Es ist immer von Vorteil, wenn man bei einem so technischen Thema wie IT-Security mit Experten zusammensitzt, die die Herausforderungen kennen. So konnten wir nach ersten Workshops bei Volkswagen die IT-Security-Abteilung weiter begeistern.

Als Unternehmen und möglicherweise gerade als Start-Up, steht an erster Stelle der Gewinn des Kunden, der Umsatz und das Abliefern eines guten Produkts, mit dem man sich auch selbst identifizieren kann. Wenn im Nachgang dann aber noch eine Einladung zur Teilnahme an der neuen CeBIT 2018 auf dem Partnerstand erfolgt, ist die Freude gedoppelt.

Für Testanwendungen, Workshops und Beratung kommen Sie gerne auf uns zu!

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