Wieder sicher und sorgenfrei Kontakt halten: Fünf Tipps für den Messenger-Wec...

Ob Clubhouse, Telegram oder WhatsApp: Bereits seit geraumer Zeit stehen Social-Network- und Messenger-Apps immer wieder in der Kritik für ihre fragwürdige Datenschutzpolitik. Dies führt dazu, dass sich Nutzer häufig nach einem neuen Messenger umschauen.

Welche Aspekte bei der Wahl eines Messengers eine wichtige Rolle spielen, zeigt TeleGuard-Entwickler Swisscows:

1. Schutz der Privatsphäre

Bei der Wahl des richtigen Messengers sollte der Schutz der eigenen Privatsphäre oberste Priorität haben. Dies beginnt bereits beim Anmeldevorgang, bei dem gerade personenbezogene Daten oftmals eine große Rolle spielen. Bei besonders vertrauensvollen Messengern wird auf die Abfrage dieser personenbezogenen Daten – zum Beispiel Name, E-Mailadresse oder Telefonnummer – verzichtet, stattdessen wird auf einen anonymen Ersatz zurückgegriffen, um die Teilnehmer zu identifizieren. So erfolgt zum Beispiel bei TeleGuard die Identifikation und Vernetzung mit Freunden und Bekannten ausschließlich über eine 9-stellige ID oder einen erstellten QR-Code.

2. Kommunikationssicherheit

Ist die Hürde der Anmeldung genommen, wird als nächstes die Kommunikation mit den eigenen Kontakten geprüft. Hier ist es wichtig herauszufinden, ob und wie die eigenen Gespräche und Chats durch den Anbieter verschlüsselt werden. Insbesondere bei der Kommunikation über Messenger werden heutzutage häufig sehr vertrauliche Informationen und Bilder ausgetauscht, daher ist bei besonders vertrauensvollen Messengern niemand außer dem Empfänger, auch nicht der Betreiber selbst, in der Lage, die Nachrichten zu lesen. Diese geschützte Kommunikation wird oftmals durch eine End-to-End-Verschlüsselung erreicht, durch die jede Nachricht und alle Telefongespräche einzeln gesichert werden.

3. Schutz vor Dritten

Natürlich ist es essenziell, dass der Anbieter des jeweiligen Messengers bereits aus eigener Motivation heraus die Absicht hat, die Daten des Nutzers zu schützen und daher eine hochsichere und verschlüsselte Kommunikation ermöglicht. Doch ebenso wichtig ist es, dass der Messenger auch gegen Angriffe von außen bestmöglich gesichert ist. Werden keine Personendaten oder private Mitteilungen hinterlegt, können sie im Falle eines versuchten Hackerangriffs auch nicht in falsche Hände geraten, daher sieht ein vertrauensvoller Messenger auch stets von der Verwendung von Cloud- und Hosting-Diensten anderer Anbieter ab.

4. Berechtigungen des Messengers

Ein weiterer Faktor, der immer einer ganz genauen Prüfung bedarf, sind die Berechtigungen, die dem Anbieter für die Nutzung eingeräumt werden müssen. Damit später keine bösen Überraschungen auf den Nutzer zukommen, ist es wichtig, gleich zu Beginn genau zu schauen, welchen Bedingungen zugestimmt werden soll. Der Zugriff auf die Kontaktliste oder das Telefon, die weitere Verwendung bestimmter Inhalte des Nutzers oder auch eine fehlende Löschfunktion des Kontos sind immer kritisch, daher ist es ratsam, solche Berechtigungen wann immer möglich zu verweigern.

5. Open Source

Stellt ein Messenger seine Software als Open Source-Variante zur Verfügung, zeugt dies von Transparenz. Hier liegt der Quelltext in einer für den Menschen lesbaren und verständlichen Form vor, was wiederum bedeutet, dass Versprechen des Anbieters, ganz besonders im Datenschutzbereich, auf ihre tatsächliche Umsetzung geprüft werden können.

„Gerade in der aktuellen Zeit, in der so viele Menschen auf die Kommunikation über Messenger angewiesen sind, sollte das Vertrauen der Nutzer nicht ausgenutzt werden“, so Andreas Wiebe, CEO von Swisscows. „Mit Hilfe unserer Tipps und der damit verbundenen Auswahl des richtigen Messengers kann der Kontakt mit Familie und Freunden wieder sicher und sorgenfrei ablaufen.“

Einstellungen beim Schweizer Messenger TeleGuard.

Quelle: Swisscows

Teaserfoto: © Adobe Stock/PixieMe

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